Ärger über Wohnmobile am Urfahranermarkt

Der Parkplatz des Ars Electronica Centers am Gelände des Urfahraner Jahrmarkts wird derzeit immer häufiger von Wohnwägen benutzt. Dabei war die Fläche ursprünglich im Zuge des Bauverfahrens für Besucher des Ars Electronica bzw. des Cubus bestimmt.

Eine Praxis, die dem Linzer Infrastrukturreferenten Markus Hein sauer aufstößt. “In den frühen Morgenstunden sind 30 oder mehr Wohnmobile keine Seltenheit mehr. Es ist sicher ein nettes Körberlgeld für das AEC, aber sicher nicht im Sinne des Erfinders. Der Parkplatz ist für Besucher und nicht für auswertige Camper gedacht!”, so der FPÖ-Politiker, der den Bedarf durchaus anerkennt, aber auf die fehlende Widmung verweist.

Das Jahrmarktgelände ist wegen seiner Mischnutzung und Lage ein nicht ganz unproblematisches Areal. Bauliche Anlagen dürften nicht errichtet werden. „Duschen oder WCs müssten mobil sein, damit im Falle eines Hochwassers diese auch wieder rasch entfernt werden können“, erklärt Hein: „Wenn rechtlich gesehen mobile Toilettenanlagen einer Strom-, Wasser- und Abwasserversorgung nichts im Wege steht, könnte ein eigener Bereich – nicht der AEC-Parkplatz – des Jahrmarktgeländes als Zwischenstopp legal und einem entsprechenden Tarifsystem durchaus interessant und realisierbar sein!“

Foto: Markus Hein

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