Ansfeldner Bergwirt startet mit neuen Pächtern so richtig durch

Für wohl kaum jemanden kam die Corona-Krise zeitlich so ungelegen wie für die neuen Pächter des „Bergwirts“ in Ansfelden. Erst im Februar dieses Jahres hatte man das idyllisch mitten in der Ortschaft Berg – einer Anhöhung zwischen Haid und Nettingsdorf – gelegene Gasthaus übernommen. Dennoch lesen sich die ersten Monate des neuen „Bergwirts“ wie eine Erfolgsgeschichte.

Wenn Neo-Gastwirtin Kerstin Weiss vom neuen „Bergwirt“ spricht, ist ihr die Begeisterung an der neuen Aufgabe deutlich anzumerken. Gemeinsam mit ihrem gastronomieerfahrenen Partner entschied sich Weiss Anfang des Jahres zur Übernahme des sehr gemütlichen und exklusiven, zuvor aber auch leicht verschlafen wirkenden, „Bergwirts“.

Auch das grassierende Coronavirus mit all seinen Auswirkungen konnte der ambitionierten Betreiber-Familie nichts anhaben. Man nutzte die Krise als Chance und widmete sich der Einführung eines Abhol- und Lieferdiensts. Dieser soll, verrät Weiss exklusiv gegenüber SCHPEKK, in naher Zukunft auch auf die bekannte Plattform „Lieferservice“ ausgedehnt werden.

Generell kann der neu übernommene „Bergwirt“ mit einer frischen Speisekarte – nun sind etwa auch Pizzen oder Meeresfrüchte erhältlich – und erweiterten Öffnungszeiten punkten. So hat man nun von 10 Uhr bis 22 Uhr durchgehend für seine Gäste geöffnet. Es gibt nun, anders als früher, keine Mittagspause mehr. Auch an der Location selbst wurde gearbeitet. „Wir haben im Innenbereich alles neu ausgemalt, das Ganze etwas freundlicher und heller gestaltet“, erklärt Weiss.

Stammgäste blieben, neue kamen

Besonders freuen sich die Pächter über den Verbleib der Stammgäste. „Sie sind alle wiedergekommen“, so die Betreiberin, die mit viel Engagement um neue Gäste wirbt. „Wir haben Flyer ausgedruckt und werben auch über Facebook. Das meiste geschieht aber über Mundpropaganda“, sagt Weiss, für die die leicht abgelegene Lage in der nur knapp über 150 Einwohner zählenden Ortschaft Berg kein Problem darstellt. Im Gegenteil, man durfte sich zuletzt bereits über viele neue Gäste freuen.

Der Bergwirt nimmt damit eine wichtige Rolle in Sachen Belebung des kleinen, aber feinen Ansfeldner Ortsteils ein. „Wir schauen, dass immer etwas los ist, veranstalten beispielsweise alle 14 Tage einen Grillabend mit Musik!“, so Weiss.

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Fotos: Bergwirt/Weiss

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