Jungpolitiker im Sommergespräch: Michael Mollner, SPÖ

In der fünften Ausgabe der Jungpolitiker-Sommergespräche konnte “SCHPEKK” mit dem St. Florianer Gemeinderat Michael Mollner von der SPÖ sprechen. Er konnte in seiner Gemeinde bereits viele Projekte umsetzen.

SCHPEKK: Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Mollner: Eigentlich habe ich schon als Kind bemerkt, wie politische Entscheidungen unser Leben beeinflussen und welche gestalterischen Potentiale durch gemeinsame Ziele möglich sind. Bereits im Jahr 2009 wurde in St. Florian die Junge Generation wieder aktiviert. Tolle Feste, Ferienpass-Aktionen wurden in dieser Zeit erfolgreich veranstaltet und der alte Jugendtreff „Schienenwagerl“ mit enormem persönlichen Einsatz von JG`lern saniert. Dieser gemeinsame Einsatz hat mir so sehr gefallen, dass ich im Jahr 2013 den Vorsitz der Jungen Generation in St. Florian übernommen habe.

Motiviert und voller Elan starteten wir mit zusätzlichen Angeboten für Jungendliche in St. Florian. Besonders beliebt ist unser traditionelles Beachvolleyballturnier im Freibad St. Florian. Wir sorgten nicht nur für Fun & Action, sondern stellten uns auch die Frage: Was brauchen junge Menschen? Mit Info-Veranstaltungen zum Thema Führerscheinprüfung NEU und dem ständigen Einsatz für ein Jugend-Taxi und unser Jugendzentrum FLOW zeigten wir einfach, dass wir für alle Anliegen da sind und uns Zeit nehmen. Ein weiteres Kernthema meines Teams sind leistbare Startwohnungen für Junge in St. Florian.

Schon im Jahr 2014 wurde auf Initiative der JG mit Unterstützung der SPÖ-Fraktion der Antrag für günstige Startwohnungen im Gemeinderat eingebracht, dass Visionen und Projekte auch mit viel Einsatz umgesetzt werden können, freut uns alle, denn in St. Florian gibt es jetzt leistbare „Startwohnungen“ für Jugendliche. Dass ich mich auf mein Team bei unseren Veranstaltungen und politischen Zielen immer verlassen kann, ermöglicht, weitere Projekte mit Freude anzugehen.

SCHPEKK: Welche politischen Themen sind Ihnen besonders wichtig, für welche Inhalte kämpfen Sie?

Mollner: Wohnen zählt zu den Grundbedürfnissen jeder Gesellschaft – letztendlich ist immer die Politik gefordert – Rahmenbedingen für die Lebensrealitäten der Bevölkerung zu schaffen. Wir stellen uns folgende Modelle für Leistbares Wohnen vor:
 Startwohnungen nach dem Modell 5×5 weiter fördern und landesweit ausbauen, um attraktive Möglichkeiten zu schaffen, auch als junger Mensch eigenständig leben zu können
 Im Wohnbaubudget sollte ein Fond für die Gemeinden zur Verfügung stehen, um günstig Gründe anzukaufen, dadurch kann der Bevölkerung leistbarer Wohnraum angeboten werden. Einerseits können günstige Gründe zur Schaffung eines Eigenheims zur Verfügung stehen und andererseits könnte die Gemeinde geförderte Wohnungen anbieten. Dieser Fond im Wohnbaubudget hätte auch zusätzlich positive Auswirkungen auf den ländlichen Raum.
 Bindung an den Heimatort, Stärkung der Lebensqualität : aktives Vereinsleben, Veranstaltungen, Kinderbetreuung, Schule, Hort Klimaschutz
 Ausbau Öffentlicher Verkehr: Täglich werden in Oberösterreichrund 400.000 Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Viele BürgerInnen sind auf Bus und Bahn angewiesen. Die weitere Forcierung des öffentlichen Verkehrs trägt auch wesentlich zur Verbesserung der Umweltsituation und zur Entlastung der Straßen bei. Zusätzlich wird die Mobilität der Bevölkerung im ländlichen Raum umweltfreundlich gefördert.

SCHPEKK: Was mögen Sie besonders am Wahlkampf?

Mollner: Ich mag die Menschen, ich höre gerne zu. Und in dieser Zeit kann ich noch mehr zuhören, was in Zukunft gebraucht und gewünscht wird. Außerdem begeistert mich das Gemeinschaftsgefühl, wenn wir für die Bedürfnisse anderer eintreten.

SCHPEKK: Welche Strategien braucht es Ihrer Meinung nach, um junge Menschen für die Politik zu begeistern?

Mollner: Eigentlich ist es keine Generationsfrage, ob und wie sich jemand für Politik begeistert. Meiner Erfahrung nach sind es die Themen, Projekte und Personen, die Menschen bewegen und berühren. Wenn sich junge Menschen in den Visionen und Ideen wiederfinden, kann der Funke für produktive Teamarbeit ganz einfach entfacht werden.

SCHPEKK: Welchen Nutzen haben junge Menschen, wenn Sie Ihre Partei wählen?

Mollner: Schon immer will die SPÖ allen jungen Menschen die gleichen Chancen geben. Das Thema Bildung ist der SPÖ sehr wichtig, denn wer eine gute Ausbildung hat, hat auch die Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Die SPÖ setzt sich vor allem ein, dass Wohnen endlich wieder leistbar wird. Und bei der SPÖ werden Wege zum Klimaschutz im Sinne der Bevölkerung gesucht.

Die bisherigen Sommergespräche zum Nachlesen:
Moritz Otahal (ÖVP)
Sophia Hochedlinger (GRÜNE)
Martin Pichler (Liste JETZT)
Paul Pfahnl (neos)

Foto: Michael Mollner/SPÖ

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