Jungpolitiker im Sommergespräch: Paul Pfahnl, neos

Im vierten Teil unserer Jungpolitiker-Serie kommt mit dem 21-jährigen gebürtigen Pregartner Paul Pfahnl ein Kandidat der neos zu Wort. Ihm ist es unter anderem wichtig, die Talente der Menschen in den Vordergrund zu rücken.

SCHPEKK: Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Pfahnl: Mich hat die Politik eigentlich schon immer interessiert. Ich hatte das Glück, dass mein Geschichtelehrer mit uns ständig über aktuelle politische Geschehnisse gesprochen hat. Das weckte die Begeisterung in mir. Nägel mit Köpfen habe ich dann im ersten Semester an der Uni gemacht. Da war für mich schon klar, dass die JUNOS – die jungen liberalen NEOS – die einzig richtige Entscheidung ist.

SCHPEKK: Welche politischen Themen sind Ihnen besonders wichtig – für welche Inhalte kämpfen Sie?

Pfahnl: Mein Herzensthema ist liberale Wirtschaftspolitik und die damit einhergehende persönliche Entfaltung aller Österreicherinnen und Österreicher. Eine freie soziale Marktwirtschaft ist der Schlüssel zu Frieden, Freiheit und Wohlstand. Das sollten wir deutlich ausbauen, im Sinne der persönlichen Entfaltung der Bürgerinnen und Bürger. Ich will die Talente in den Vordergrund stellen und nicht jedem dauernd nur vorhalten, was man nicht kann. Das führt uns nicht weiter.

SCHPEKK: Was mögen Sie besonders am Wahlkampf?

Pfahnl: Das beste am Wahlkampf ist, dass man die meiste Zeit unter den Menschen ist. Die Diskussionen aus verschiedenen Emotionen und Beweggründen heraus, bereichern mich am meisten. Dadurch lernt man Politik zu verstehen. Ich bin einfach gerne unter Menschen. Viele verschiedene Ansichten tagtäglich zu hören, darüber nachzudenken und Lösungen zu entwickeln – das ist einfach unschlagbar.

SCHPEKK: Welche Strategien braucht es Ihrer Meinung nach, um junge Menschen für die Politik zu begeistern?

Pfahnl: Das effektivste ist, wenn junge Menschen mit jungen Politikerinnen und Politiker in Kontakt sind. Die Interessen und Bedürfnisse, gerade in den wichtigsten Fragen, decken sich ja im Allgemeinen. Im Umweltschutz und Pensionssystem beispielsweise. Die jungen Menschen vertrauen den jungen Politiker_innen, da diese Fragen beide Seiten im selben Ausmaß betreffen. Glaubwürdigkeit ist für mich aber der Schlüssel zu allem. Wenn ich die Jugend abholen will, dann muss ich ihnen gegenüber mit Ehrlichkeit und Anstand begegnen. Das gilt gerade für uns, denn wenn die Jungpolitiker schon versagen, dann zieht sich die Unglaubwürdigkeit bis in hohe Alter durch.

SCHPEKK: Welchen Nutzen haben junge Menschen, wenn Sie Ihre Partei wählen?

Pfahnl: Dass sie Zukunft nicht nur wählen, sondern mitgestalten können. Das wird zukünftig auch entscheidend sein. Stumpfe Parteiprogramme rauf und runter beten wird niemanden mehr interessieren. Deppad oder Gscheid – so müssen wir im politischen Alltag handeln. Das geht aber nur, wenn wir alle Bürgerinnen und Bürger einbinden.

Die bisherigen Sommergespräche zum Nachlesen:
Moritz Otahal (ÖVP)
Sophia Hochedlinger (GRÜNE)
Martin Pichler (Liste JETZT)

Foto: neos/Paul Pfahnl

2 Gedanken zu „Jungpolitiker im Sommergespräch: Paul Pfahnl, neos

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