LASK setzt mit neuer Arena ein dickes Ausrufezeichen

Am Mittwochnachmittag beeindruckte der LASK mit der offiziellen Präsentation der Pläne für die neue “Raiffeisen-Arena”. Das neue Stadion ist ein Mix aus Nachhaltigkeit und höchster Innovation.

Vom Kindergarten für Dauerkarten-Besitzer, über ein LASK-Restaurant oder eine LASK-Kapelle bis hin zu einem OP-Raum und Schlafgelegenheiten – das neue LASK-Stadion sprengt die Vorstellungskraft eines jeden österreichischen Fußballfans. Der Linzer Traditionsverein wird bis Sommer 2022 – zu diesem Zeitpunkt soll der Ball bereits rollen – an einem wahren Schmuckkästchen arbeiten.

Im Rahmen einer beeindruckenden Präsentation, bei der sich vom Landeshauptmann abwärts die politische und wirtschaftliche Elite des Landes ein Stelldichein gegeben hatte, wurde unter anderem die Kapazität des neuen Stadions preisgegeben. So soll dieses künftig Platz für 20.234 Fans fassen. Das Stadion ist somit auch länderspieltauglich und theoretischer Austragungsort für ein ÖFB-Cup-Finale.

Als weiteres Feature bietet der LASK künftig ein Gesundheitszentrum an, das auch für Unternehmen sowie andere Sportler und Vereine verfügbar sein wird.

Ein Wink Richtung Konkurrenz

Großer Wert wird beim Bau der neuen Arena auf Nachhaltigkeit gelegt. So soll das Stadion klimaneutral gebaut und gänzlich frei von Plastikflaschen sein. Wie schon beim Stadion in Pasching, fungiert auch bei der neuen LASK-Arena der langjährige Partner Raiffeisen als Namenspatron.

Der Spatenstich zum Bau der neuen Arena folgt bereits Anfang kommenden Jahres. Der Bau des Areals ist auch ein großes Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Bereits ohne eigenes Stadion und die damit korrespondierenden ungenützten Einnahmequellen wie Business-sky-Boxen hatten die Athletiker für Furore gesorgt. Man darf sich ausmalen, welche Rolle der LASK künftig mit verbesserte Infrastruktur spielen kann.

Fotos: LASK

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