Lentos-Werke als Exportschlager

Das LENTOS Kunstmuseum Linz verfügt über eine Schatzkammer, die mit etwa 1.700 Gemälden und Skulpturen sowie rund 13.500 Grafiken und 1.300 Fotografien reichhaltig bestückt ist. Eine hochkarätige Sammlung, die auch im Ausland gefragt ist.

„Am häufigsten werden Werke von Klimt, Kokoschka und Schiele von anderen Institutionen angefragt, auch die Arbeiten von Helene Funke erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die bisher weiteste Reise hat wohl erst letztes Jahr das Gemälde Kühe im Stall von Gustav Klimt zu einer Ausstellung in Tokio und Toyota in Japan zurückgelegt,“ erzählt Sammlungsleiterin Elisabeth Nowak-Thaller.

In Kürze werden Klimt‘s “Frauenkopf” und Kokoschka’s “Vater Hirsch” in einer Ausstellung im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne in der französischen Schweiz zu sehen sein. Die Schau setzt sich mit Kunst in Wien um 1900 auseinander. Die Ausstellung Wolfgang Gurlitt “Zauberprinz”, die im LENTOS bis 19. Jänner gezeigt wurde und mit rund 20.000 BesucherInnen ein voller Publikumserfolg war, erfährt im Museum im Kulturspeicher Würzburg in Deutschland ab Februar eine fulminante Fortsetzung. Die adaptierte Schau zeigt unter anderem Werke aus der LENTOS Sammlung von Lovis Corinth, Alfred Kubin oder Caspar David Friedrich.

Das Werk Saintes Maries de la Mer III (Abbildung Bericht) wird im Rahmen der Ausstellung Franz Gertsch “Die Siebziger” im Franz Gertsch Museum in Burgdorf in der Schweiz zu sehen sein. Im Anschluss wird die Ausstellung vom LENTOS übernommen und dort ab Oktober präsentiert.

Foto und PA: LENTOS

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