Markus Hofko: “Sind bei vielen Themen Schrittmacher!”

Die ÖVP Pasching konnte bei den letzten Gemeinderatswahlen stark zulegen. Die laufende Periode verlief für das Team Hofko ohne Komplikationen, Beobachter sehen in Vizebürgermeister Markus Hofko den großen Favoriten für die kommenden Bürgermeisterwahlen. Für unseren dieswöchigen gemeindepolitischen Sonntag haben wir den erfahrenen Politiker zum Interview gebeten.

SCHPEKK: Man hat den Eindruck, das Team Hofko hat den Schwung des guten Ergebnisses der Gemeinderatswahlen 2015 auch in die Gremienarbeit mitgenommen. Es konnten einige Ansinnen umgesetzt werden, als Glanzlichter gelten hier unter anderem die neuen bzw. erneuerten Spielplätze. Worauf sind Sie in dieser Periode besonders stolz, was ist weniger gut gelungen bzw. was soll bis 2021 noch umgesetzt werden?

Markus Hofko: Wir sind als buntes, offenes Team angetreten, und diesen Ansatz leben wir auch. Bei uns muss man nicht Parteimitglied sein. Daher sind wir sehr offen und breit gefächert in unserer Arbeit. Wir machen keine Politik, die nur von nationalen Parteivorgaben gesteuert wird, sondern haben immer unsere Gemeinde im Fokus. Für Pasching haben wir uns besonders im Bereich der Familienfreundlichkeit engagiert. Unsere Spielplätze sind Vorzeigeprojekte in denen Familien, Generationen, Kulturen und Kinder aller Altersklassen zusammenkommen und diesen gemeinsamen Raum genießen. Wir sehen die Bedürfnisse der Gemeindebürgerinnen und -bürger immer sehr ganzheitlich. Die Umsetzung des Kinderzentrums hat für uns ebenso Priorität wie der rasche Baustart für den Ausbau unseres Seniorenheimes. Dabei bringen wir aktiv Ideen ein und bringen diese zur Umsetzung, so wie bei der tageweisen Abrechnung unseres Essens in den Schulen oder der Planung für die Aufforstung der Waldflächen für die Trainingsplätze auf Paschinger Gemeindegebiet. In diesem Punkt gab es große Diskussionen und ein intensives Abwägen der Bedürfnisse. Dort wo wir im ersten Schritt scheinbar als ohnehin waldärmste Gemeinde in OÖ weitere Grünflächen verloren haben, stellen wir jetzt sicher, dass diese zumindest im Faktor 1:1 wieder auf Paschinger Gemeindegebiet, nicht in einer Nachbargemeinde, wiederaufgeforstet werden. Uns ist es auch sehr wichtig, dass wir für unsere Vereine da sind und hier den persönlichen Kontakt halten und da sind, wenn wir gebraucht werden.

SCHPEKK: Was darf man sich von der ÖVP Pasching für die kommende Periode erwarten, wo liegen die Schwerpunkte?

Markus Hofko: Ein klarer Schwerpunkt liegt auf dem Vorantreiben des Neubaus der NMS Pasching. Wir müssen nachhaltige und langfristige Lösungen für den Bildungsstandort Pasching finden damit unsere Infrastruktur den Bedarf der Paschingerinnen und Paschinger deckt. Dazu gehört für uns auch wesentlich das Thema Ortsentwicklung. Wir wollen den Anker im Wohnbau-Wachstum werfen, damit eine gesunde und zukunftsfähige Entwicklung ermöglicht wird. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass jene, die hier leben, auch moderne Wohnkonzepte vorfinden. Ein Projekt für Generationen-Wohnen wird hier der erste Schritt sein. Zudem sind uns Investitionen in den Klimaschutz enorm wichtig. Andere Gemeinden sind hier schon viel weiter, erste Lösungsansätze für Pasching haben wir bereits entwickelt.

SCHPEKK: In Pasching hat die ÖVP die beinahe schon historische Chance, nach vielen Jahren den Bürgermeister-Sessel zu erobern. Was spricht aktuell noch gegen einen Erfolg bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2021?

Ich bin seit zehn Jahren als Vizebürgermeister in der Gemeindepolitik, mit meinem Team bringen wir in Summe einen sehr großen Erfahrungsschatz in den unterschiedlichsten Themen mit. Mein Vorteil ist, dass ich dadurch mitten in den Themen drinnen bin und sehr nah an den Bürgerinnen und Bürgern. Die Menschen kennen mich, wissen wer ich bin und kommen auf mich zu, wenn sie Fragen oder Anliegen haben. Genauso gehe auch ich auf die Paschingerinnen und Paschinger zu, höre was sie bewegt und wo wir für sie arbeiten können. Handschlagqualität und Ehrlichkeit sind mir sehr wichtig. Und jeder, der mit mir zu tun hat, weiß, meinen Versprechungen folgen Taten. Unsere Gemeinde braucht mehr Dynamik, mehr Gestaltungskraft und Mut zur Umsetzung. Als Bürgermeister mit Erfahrung, Ideen und Menschlichkeit könnte ich dieses Potenzial gemeinsam mit meinem bunten Team für Pasching heben. Ich werde unsere Bürgerinnen und Bürger persönlich besuchen und mit ihnen über die Themen sprechen, bei denen ich weiß, dass sie diese bewegen. Gleichzeitig werden wir neue Handlungsbereiche definieren, gemeinsam Lösungen finden und uns so noch besser kennenlernen. Gewählt wird im September 2021, und da entscheiden die Paschingerinnen und Paschinger über ihren Bürgermeister und wo die Reise für ihre Gemeinde hingeht.

SCHPEKK: ÖVP/Team Hofko konnte bei den letzten Wahlen stark zulegen. Streben Sie im Gemeinderat eine Mehrheit an?

Markus Hofko: Mein Team und ich arbeiten gut für Pasching und werden das auch in Zukunft machen. Wir sind bei vielen Themen Schrittmacher, können aber oft nicht in der gewünschten Dynamik vorangehen. Natürlich ist es unser Ziel, stärker zu werden, damit noch mehr Bewegung in unsere Gemeindearbeit kommen kann. Abgesehen davon ist es für uns ein großes Anliegen, dass die Fraktionen für Pasching gemeinsam und nicht gegeneinander arbeiten. Schlussendlich vertreten die einzelnen Funktionäre ihre Wähler, und Gemeindepolitik sollte immer zum Ziel haben, die Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung lösungsorientiert, verantwortungsvoll und nachhaltig zu erfüllen.

SCHPEKK: Die SPÖ musste zuletzt ihren Kandidaten austauschen. Ändert dieser Umstand etwas für die ÖVP?

Markus Hofko: Nein, wir sind das Team Hofko und verfolgen unsere Ziele im Einsatz für die Paschingerinnen und Paschinger. Ich bin auf Grund meiner gemeindepolitischen Erfahrung und meines persönlichen Engagements sicher ein fähiger Bürgermeisterkandidat, der konsequent seinen Weg des Miteinanders mit allen geht.

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Foto: Team Hofko/ÖVP Pasching

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