Stehen Mühlbach und Wilhering vor Fußball-Ehe?

Aus Spielerkreisen ist zu hören, dass die beiden Wilheringer Fußballklubs SV Wilhering und Union Mühlbach vor der Bildung einer Spielgemeinschaft stehen sollen. Von offizieller Seite wurden auf SCHPEKK-Nachfrage hin lediglich Gespräche bestätigt.

“Es ist gibt Gespräche, aber es ist nichts unterschrieben. Wir möchten daher nicht mehr darüber sagen!”, heißt es auf Nachfrage beim SV Wilhering, dem “größeren” der beiden Vereine. Die Wilheringer spielen derzeit im gesicherten Mittelfeld der 1. Klasse, der Abstieg ist nach menschlichem Ermessen nicht mehr möglich.

Eine Etage tiefer, in der 2. Klasse Mitte-Ost, verlebt die Union Mühlbach eine schwierige Saison. Man ist derzeit Vorletzter, weniger Punkte holte nur der in der Winterpause während der laufenden Meisterschaft ausgestiegene SC Rottenegg.

Die Vorteile einer möglichen Spielgemeinschaft

Eine Spielgemeinschaft der beiden Wilheringer Vereine würde bei aller Nostalgie zum aktuellen Zeitpunkt wohl Sinn ergeben. So ist es für die Funktionäre wohl alles andere als einfach, in einer 6.000 Einwohner-Gemeinde jeweils zwei Kampf- und Reservemannschaften zu stellen.
Besonders in Mühlbach mussten zuletzt bei den Reservespielen immer wieder Aushilfsspieler einspringen. Als ebenfalls sehr schwierig dürfte sich dieses Unterfangen im Nachwuchsbereich, wo es bereits bewährte Spielgemeinschaften zwischen den beiden Vereinen gibt, erweisen.

Eine Spielgemeinschaft im Erwachsenenbereich würde personelle Sorgen wie diese der Vergangenheit angehören lassen. Auch infrastrukturell würde man profitieren, verfügt man doch bei beiden Vereinen über schöne Anlagen mit Sitztribüne.

Argumente, die für Fußballromantiker jedoch nicht ziehen werden. Natürlich würde im Falle einer Spielgemeinschaft insgesamt wieder eine Mannschaft weniger im Fußballverband spielen. Im Unterschied zu einer Fusion oder einem Verbandsrückzug würde die Variante einer Spielgemeinschaft jedoch beide Vereine mitsamt ihrer Identität am Leben lassen. Und diesen möglicherweise ein sportlich nachhaltig erfolgreicheres bescheren.

Foto: Privat

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